Donnerstag, 19. März: Warnstreik legt erneut Nahverkehr in Augsburg lahm – Freitag, 20. März: Ausfälle wegen Streik der Werkstätten möglich

Am Donnerstag, 19. März sind alle Beschäftigten im ÖPNV der swa zum Streik aufgerufen:

Der Nahverkehr der swa kommt weitgehend zum Erliegen

Am Freitag, 20. März sind nur die Beschäftigten in den Werkstätten zum Streik aufgerufen:

Mit einzelnen Fahrtausfällen muss gerechnet werden

swabi-Räder an den Streiktagen kostenlos nutzbar, swaxi fährt ab 9 Uhr

Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten im Nahverkehr der Stadtwerke Augsburg (swa) im Rahmen von Arbeitskampfmaßnahmen für Donnerstag, 19. März und Freitag, 20. März erneut zu Warnstreiks aufgerufen.

Am Donnerstag gilt der Streikaufruf für alle Beschäftigten im Nahverkehr der swa. Nach den Erfahrungen der vergangenen Streiktage muss damit gerechnet werden, dass an diesem Tag der Nahverkehr der swa in Augsburg weitgehend zum Erliegen kommt.

Am Freitag sind nur die Beschäftigten der swa Verkehrs GmbH und damit vor allem in den Werkstätten zum Streik aufgerufen. Es muss am Freitag damit gerechnet werden, dass nicht alle Busse und Straßenbahnen ausrücken können und es zu vereinzelten Ausfällen kommt. Das kann zum Teil auch am Wochenende und am Montag noch Auswirkungen haben und einzelne Fahrten können möglicherweise ausfallen.

Die swa bitten die Fahrgäste, sich auf die Situation einzustellen und am Donnerstag vorsorglich auf andere Verkehrsmöglichkeiten wie die Buslinien des AVV oder Regionalbahnen umzusteigen. Dort muss mit einem deutlich erhöhten Fahrgastaufkommen gerechnet werden. Die gesamte Flotte von 940 Fahrräder des Leihradsystems swabi ist an den Streiktagen mit der App kostenlos nutzbar. An den vergangenen Streiktagen hat sich die Nutzung der swabi-Räder gegenüber normalen Tagen mehr als verzehnfacht. Weitere Alternativen sind swa Carsharing oder das swa-Ridesharing-System swaxi.

Anders als in manchen anderen Städten, wie etwa München, sind in Augsburg nur wenige Buslinien an externe Busunternehmen vergeben, die nicht bestreikt werden. Entsprechend können die Stadtteillinien 21 im Bärenkeller und 38 in Göggingen/Inningen/Bergheim sowie die Linien 24/25 in Haunstetten bedient werden. Fahrer oder Busse von externen Busunternehmen kurzfristig auf swa-Linien einzusetzen ist wegen der fehlenden technischen Ausrüstung der Busse und der notwendigen umfangreichen Schulungen des Fahrpersonals nicht möglich.