Hot-News

Auswechslung der Wasserzähler 2021

Ab April 2021 wird im Stadtgebiet Königsbrunn die nach dem Eichgesetz vorgeschriebene Auswechslung der Wasserzähler vorgenommen.

In Frage kommen alle Wasserzähler, die im Jahre 2015 und früher eingebaut wurden.

Die Auswechslung erfolgt durch Mitarbeiter der Stadtwerke Königsbrunn, die sich ausweisen können.

Die Auswechslung des Zählers wird ca. eine halbe Stunde in Anspruch nehmen. Beim Auswechseln des Hauptzählers entstehen den Grundstückseigentümern keine Kosten.

Wir bitten den Zugang zu den Wasserzählern freizuhalten.

Ihre
Stadtwerke Königsbrunn

Vorsicht vor Abzocke!

Vorsicht vor Abzocke durch unseriöse Rohrreinigungsunternehmen

Wer vor einer übergelaufenen Toilette oder einem nicht ablaufenden Spülbecken steht, gerät oft schnell in Panik: Schnellstmöglich muss ein Rohrreiniger organisiert werden, um die Verstopfung zu beseitigen!

Meist ist der erste Gedanke, nach der benötigten Hilfe z. B. im Internet zu suchen. Googelt man „Rohrreinigung“ und seinen Wohnort, bieten sich dem Hilfesuchenden zahlreiche Unternehmen als schnelle Helfer an – darunter auch oftmals Unternehmen als bundesweite Notdienste, unter diversen Namen und dazu noch mit dem vertrauenserweckenden Zusatz „Familienunternehmen“ oder „Traditionsunternehmen“.

Hier ist Vorsicht geboten, denn im Internet tummeln sich auch eine Menge „Schwarze Schafe“.

Und auch in Branchenbüchern wird gerne von z. T. unseriösen Unternehmen mit einem 24-Stunden-Service mit seitengroßen Anzeigen geworben. Aufpassen heißt es vor allem, wenn keine vollständige Adresse des Unternehmers angegeben ist, kostenfreie Telefonnummern, 0800er-Nummern oder nur Mobilfunknummern genannt werden. Auch bei fehlendem Impressum oder bei einem weit entfernten Firmensitz ist erhöhte Vorsicht geboten.

Dokumentieren Sie alles!

Sollte – mit der notwendigen Vorsicht – ein Rohrreinigungsunternehmen mit der Reinigung beauftragt werden, empfiehlt es sich, die Kosten vor Beginn der Arbeiten abzuklären und sich die genannten Stundensätze schriftlich geben zu lassen. Ein Handwerker, der einen utopischen Preis nennt, sollte gleich wieder weggeschickt werden!Nicht selten werden hohe dreistellige oder gar vierstellige Beträge verlangt – selbst dann, wenn die Reinigung erfolglos war. Es empfiehlt sich auch, die Arbeit des Handwerkers mit Fotos zu dokumentieren (z. B. welche Geräte wurden eingesetzt u. ä.). Wenn Sie trotz allem einem unseriösen Rohrreinigungsunternehmen in die Arme gelaufen sind, ziehen Sie einen Nachbarn oder Freund und wenn nötig die Polizei zur Unterstützung oder als Zeugen hinzu.

Die Stadtwerke Königsbrunn helfen

Wir empfehlen Ihnen, sich bei einem Kanalproblem zunächst an Ihre Stadtwerke Königsbrunn zu wenden.

Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen ganzjährig und rund um die Uhr kostenfrei zur Verfügung!
Bitte überlegen Sie aber, ob das Problem wirklich so dringend ist, dass Sie es außerhalb der normalen Geschäftszeiten klären müssen. In vielen Fällen hat dies auch Zeit bis zum nächsten Morgen oder zum nächsten Werktag.

Unser Bereitschaftsdienst kommt im Bedarfsfall auch zu Ihnen. Beim Eintreffen unserer Mitarbeiter wird zuerst der öffentliche Revisionsschacht und der Hauptkanal in Augenschein genommen, um dann ggf. weitere Maßnahmen im Bereich des Grundstücksanschlusses einzuleiten. Verstopfungen des öffentlichen Revisionsschachtes oder des öffentlichen Kanals werden durch die Stadtwerke Königsbrunn beseitigt. Diese Zuständigkeit ist durch die Entwässerungssatzung geregelt.
Bei einer Verstopfung im privaten Leitungsbereich beraten Sie die Fachkräfte der Stadtwerke Königsbrunn selbstverständlich gerne über weitere Maßnahmen. Diese Arbeiten müssen Sie dann allerdings selbst in die Wege leiten und auch selbst bezahlen.

Kontakt:

Stadtwerke Königsbrunn
Abteilung Abwasser
Marktplatz 7
86343 Königsbrunn

Störungsdienst Entsorgung

Wasserentsorgung24-Stunden BereitschaftsdienstStörungsnummer: 08231/606574 oder 0171/6370714

Änderung der Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung der Stadt Königsbrunn

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 02.03.2021 eine Änderung der Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung der Stadt Königsbrunn beschlossen. Hiernach beträgt, rückwirkend zum 01.01.2021, die Verbrauchsgebühr 1,10 € pro m³ entnommenen Wassers. Dieser Wert liegt somit geringfügig unterhalb des noch im Dezember bekanntgemachten, vorläufigen Gebührensatzes von 1,11 €/m³. Die Satzung tritt rückwirkend zum 01.01.2021 in Kraft.

Die 3. Änderungssatzung zur Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung der Stadt Königsbrunn wurde im Rathaus, II. Stock (Anbau), Zimmer 220 zur Einsichtnahme niedergelegt. Sie kann zu den üblichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation bitten wir Sie jedoch um eine entsprechende Terminvereinbarung.

Die Satzung ist zudem auch unter www.koenigsbrunn-stadtwerke.de und www.koenigsbrunn.de einzusehen.

Königsbrunn, den 08.03.2021

Feigl

1. Bürgermeister

  3. Änderungssatzung der Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung der Stadt Königsbrunn (GS-WAS) (294,2 KB)

Änderung der Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung der Stadt Königsbrunn

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 02.03.2021 eine Änderung der Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung der Stadt Königsbrunn beschlossen. Hiernach beträgt, rückwirkend zum 01.01.2021, die Verbrauchsgebühr 1,91 € pro m³ Abwasser. Dieser Wert liegt somit geringfügig unterhalb des noch im Dezember bekanntgemachten, vorläufigen Gebührensatzes von 1,98 €/m³. Die Satzung tritt rückwirkend zum 01.01.2021 in Kraft.

Die 4. Änderungssatzung zur Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung der Stadt Königsbrunn wurde im Rathaus, II. Stock (Anbau), Zimmer 220 zur Einsichtnahme niedergelegt. Sie kann zu den üblichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation bitten wir Sie jedoch um eine entsprechende Terminvereinbarung. Die Satzung ist zudem auch unter www.koenigsbrunn-stadtwerke.de und www.koenigsbrunn.de einzusehen.

Königsbrunn, den 08.03.2021

Feigl

1. Bürgermeister

  4. Änderungssatzung der Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung der Stadt Königsbrunn (GS-EWS) (292,1 KB)

Festsetzung der neuen Wasser- und Abwasserverbrauchsgebühren

Der Stadtrat der Stadt Königsbrunn hat in seiner Sitzung am 02.03.2021 die neuen Verbrauchsgebühren für die Wasserver- bzw. die Abwasserentsorgung für die Jahre 2021 bis 2024 beschlossen.

Wasserversorgung

Rückwirkend zum 01.01.2021 beträgt im Bereich der Wasserversorgung die Verbrauchsgebühr 1,10 € (netto) pro Kubikmeter entnommenen Wasser; seit 2009 betrug die bisherige Verbrauchsgebühr 0,73 € pro Kubikmeter.

Abwasser

Im Abwasserbereich wurde die Verbrauchsgebühr mit 1,91 € pro Kubikmeter Abwasser festgesetzt; zuvor betrug diese 1,25 € pro Kubikmeter Abwasser. Auch hier gilt die neue Gebühr rückwirkend zum 01.01.2021.

Mit den nun erfolgten Festsetzungen liegen die Verbrauchsgebühren geringfügig unterhalb der noch im Dezember 2020 vorläufig festgesetzten Gebühren von 1,11 €/m³ (Wasser) bzw. 1,98 €/m³ (Abwasser).

Die Gründe

Die im Vergleich zu den Vorjahren notwendigen Gebührenerhöhungen sind letztlich auf unterschiedliche Gründe zurückzuführen. Da die Stadtwerke Königsbrunn öffentlich-rechtlich betrieben werden, unterliegen sie insbesondere dem sog. Kostendeckungsprinzip. Dies bedeutet einerseits eine Kostenobergrenze, aber auch ein Kostendeckungsgebot. Letzteres führt dazu, dass die allgemeinen Preissteigerungen insbesondere im Sach- und Personalaufwand an die Nutzer/-innen weiterverrechnet werden müssen. Zudem sind in den künftigen Jahren vermehrt Unterhaltsarbeiten im Rohrnetz und Ausgaben für die beschlossene Umstellung des Beitragsmaßstabs vorgesehen, die zu erhöhten Aufwendungen führen.

Im Abwasserbereich sind darüber hinaus die Rückstellungen aus Gebührenüberschüssen, die sich bisher gebührensenkend ausgewirkt hatten, aufgebraucht. Die hier seit 2018 bestehende Unterdeckung soll gemäß den gesetzlichen Vorgaben im neuen Kalkulationszeitraum ausgeglichen werden.

Zudem erfolgte im Bereich der kalkulatorischen Abschreibung eine Anpassung an die bilanziellen Abschreibungen. Der Zinssatz für die kalkulatorische Verzinsung des Anlagekapitals wurde von bisher 1,98 % auf 2,63 % erhöht und hiermit der durchschnittlichen Umlaufrendite inländischer Inhaberschuldverschreibungen (20 Jahre) angepasst.

Die aufgrund der gesetzlichen Vorgaben und aus betriebswirtschaftlichem Sinn notwendigen Erhöhungen sind erforderlich, um auch weiterhin die gute Qualität und Sicherheit der öffentlichen Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung zu gewährleisten.

Bei Rückfragen hierzu steht Ihnen die kaufmännische Werkleitung der Stadtwerke Königsbrunn, Herr Rainhard Schöler, gerne zur Verfügung (Rainhard.Schoeler@Koenigsbrunn.de, Tel. 08321 / 606-152).

  3. Änderungssatzung der Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung der Stadt Königsbrunn (GS-WAS) (294,2 KB)

  4. Änderungssatzung der Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung der Stadt Königsbrunn (GS-EWS) (292,1 KB)

COVID-19-Pandemie: Verlängerung der Eichfristen bis 30. Juni 2021

Eichfristen für turnusmäßige Wasserzählerwechsel

Verlängerung der Eichfristen bis 30. Juni 2021

Aufgrund der aktuellen Situation (COVID-19-Pandemie) wurden, von den zuständigen Eichaufsichtsbehörden, die Eichfristen für turnusmäßige Wasserzählerwechsel verlängert. D. h. dass bei Zählern mit Eichfristende 2020 der Vollzug des Eichrechts, bezüglich einer Überschreitung der Eichfrist, bis zum 30. Juni 2021 ausgesetzt wird.

Die Stadtwerke Königsbrunn sind auch weiterhin bemüht die regulären Vorgaben bezüglich der turnusmäßigen Zählerwechsel einzuhalten. Sobald es die Situation zulässt, werden wir daher auch die Auswechslung der Zähler wieder aufnehmen. Bis dahin bitten wir Sie um Verständnis und entschuldigen uns bereits heute für die hierdurch ggf. entstehenden Unannehmlichkeiten.

Die Werkleitung

Corona-Pandemie: Wichtige Mitteilung der Stadtwerke Königsbrunn

Um die Wasserversorgung und auch die Abwasserbeseitigung trotz der Corona-Pandemie sicherzustellen, haben die Stadtwerke Königsbrunn entschieden, ihre Belegschaft aufzuteilen und bis auf weiteres im wöchentlichen Wechsel einzusetzen. Dadurch bleiben die Stadtwerke Königsbrunn auch im Fall einer Ansteckung etwaiger Kontaktpersonen in der Belegschaft weiterhin arbeitsfähig. Begleiterscheinung dieser Maßnahme wird aber natürlich zwangsläufig sein, dass in Bereichen, die keine absolute Priorität haben, unser Service nur mit Verzögerung möglich ist.

Wir möchten Sie daher bitten, derzeit nur wirklich zwingend notwendige Anfragen an die Stadtwerke Königsbrunn zu richten – und zwar soweit möglich telefonisch oder per E-Mail.

Bitte entschuldigen Sie daraus entstehende Verzögerungen und Unannehmlichkeiten, aber die Aufrechterhaltung der Wasser- und Abwasserversorgung hat oberste Priorität.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Die Werkleitung der Stadtwerke Königsbrunn.

Pressemitteilung der Stadt Königsbrunn

PFOS-Werte in Oberflächengewässern nachgewiesen

Mitte Dezember wurde das Landratsamt Augsburg durch das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth informiert, dass an mehreren Baggerseen beim Militärflugplatz Lagerlechfeld PFOS-Verunreinigungen festgestellt wurden, die den festgelegten Schwellenwert von 100 ng/l über- bzw. knapp unterschreiten.

PFOS gehört zu den PFC (per- und polyfluorierte Chemikalien), einer Sammelbezeichnung für eine Gruppe von organischen Substanzen, und ist mittlerweile bis auf wenige Ausnahmen verboten.

Von der Stadt Königsbrunn wurde deshalb vorsorglich die Überprüfung des Trinkwassers in Auftrag gegeben:

Das Königsbrunner Trinkwasser liegt deutlich unterhalb der Leit- bzw. gesundheitlichen Orientierungswerte. Bei den 13 untersuchten verschiedenen PFC-Werten wurden zwei Werte (PFOS und PFHxS) mit je 2,4 ng/l gefunden, alle anderen Werte sind kleiner 1 ng/l.

Hohe Blutkonzentrationen von PFOS stehen im Verdacht, dass sie Krebs auslösen, das Immunsystem schwächen und zu Fortpflanzungsstörungen führen. PFOS-Untersuchungen im Wasser zählen nicht zu den gesetzlich vorgeschriebenen Standarduntersuchungen, werden aber nun zukünftig von der Stadt Königsbrunn regelmäßig beauftragt.

Es wird vermutet, dass die gefundenen Werte in den Oberflächengewässern auf die Löschschäume zurückzuführen sind, die früher am Militärflugplatz eingesetzt wurden. In den Seen bei Oberottmarshausen und in Weihern beim Fohlenhof in den Naturausgleichsflächen wurden ebenfalls erhöhte Werte gefunden, so dass hier eine Empfehlung ausgesprochen wurde, auf den Fischverzehr zu verzichten, bis weitere Untersuchungsergebnisse vorliegen.

Rund 66 % des Königsbrunner Trinkwassers kommt aus Flachbrunnen der Fohlenau, aus dem Naturschutzgebiet südlich der Verbindungsstraße nach Mering.

Die restliche Trinkwasserversorgung der Stadt läuft über tiefe Brunnen.

  Untersuchungsbericht Trinkwasser 01.2020 (248,8 KB)

Stadt Königsbrunn

Leitung Pressestelle / Öffentlichkeitsarbeit

Anke Maresch
Marktplatz 7 · 86343 Königsbrunn

Tel. 08231 / 606-211 · Fax 08231 / 606-28211

anke.maresch@koenigsbrunn.de

www.koenigsbrunn.de

Erläuterung: 

PFC ist die Sammelbezeichnung für eine Gruppe von organischen Substanzen, nämlich per- und polyfluorierte Chemikalien – auch bekannt als PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) oder PFT (perfluorierte Tenside). Sie kommen nicht natürlich vor, werden seit mehr als 50 Jahren produziert. PFC weisen eine hohe Beständigkeit gegenüber UV-Strahlung und Verwitterung auf – sie sind nicht bzw. nur teilweise abbaubar, lediglich verdünnbar.

Auf Grund ihrer wasser-, fett- und schmutzabweisenden Eigenschaft werden die Stoffe zum Beispiel in der Lebensmittelverpackungsindustrie, als Imprägniermittel für Outdoor- oder Arbeitskleidung, in Teppichen, Reinigungsmitteln oder teilweise früher auch in Feuerlöschschäumen verwendet. In der aktuellen Trinkwasserverordnung sind keine PFOS-Werte festgesetzt. Es gibt derzeit lediglich Leit- bzw. gesundheitliche Orientierungswerte des Umweltbundesamtes. Im Gespräch ist derzeit, Grenzwerte für PFC in Lebensmitteln festzulegen, da sie im Verdacht stehen, gesundheitsschädlich zu sein.

PFC in der Umwelt wurde erstmals in den 1970er-Jahren entdeckt. Heute können PFC weltweit in Gewässern, in der Atmosphäre, im Gewebe und Blut von Tieren, aber auch von Menschen nachgewiesen werden. In Bayern sind sie seit 2006 Gegenstand einer umfassenden Umweltbeobachtung: In bayerischen Gewässern ist nahezu überall eine PFC-Hintergrundbelastung von wenigen Nano-Gramm pro Liter zu finden (1 ng = 0,000 000 001 g).