Hot-News

Hinweise zur befristeten Absenkung des allgemeinen und ermäßigten Umsatzsteuersatzes zum 01. Juli 2020

Temporäre Umsatzsteuerabsenkungn 2020

[Stand: 01.07.2020]

Zum 01. Juli 2020 wurden, befristet bis zum 31. Dezember 2020, die Umsatzsteuersätze gesenkt. Dies betrifft auch die Versorgung mit Trinkwasser durch die Stadtwerke Königsbrunn. Hierfür gilt grundsätzlich der ermäßigte Steuersatz von 7 % bzw. dann 5 %.

Mit der Jahresabrechnung 2019 wurden auch die Abschläge für 2020 festgesetzt. Dies erfolgte unter Berücksichtigung des ermäßigten Steuersatzes von 7 %. Eine Anpassung dieser Abschläge, aufgrund der befristeten Absenkung des Steuersatzes, findet nicht statt. Die Verrechnung erfolgt erst mit der Jahresabrechnung 2020, zum 31.12.2020. Gem. Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen sind dabei dann grundsätzlich die Lieferungen des gesamten Ablesezeitraums, d. h. vom 01.01.2020 bis 31.12.2020, dem befristeten, ermäßigten Steuersatz von 5 % zu unterwerfen.[1] Es erfolgt somit auch keine Zählerablesung zum 30.06.2020 bzw. es müssen den Stadtwerken keine unterjährigen Zählerstände mitgeteilt werden.

 

Ergänzende Hinweise für vorsteuerabzugsberechtigte Kunden:

Zur Vermeidung von Übergangsschwierigkeiten wird es nicht beanstandet, wenn Rechnungen über Abschlagszahlungen, die nach dem 30. Juni 2020 und vor dem 1. Januar 2021 fällig werden, nicht berichtigt werden, sofern dementsprechend Umsatzsteuer in Höhe von 19 Prozent bzw. 7 Prozent abgeführt und erst in der Endabrechnung nach den vorstehenden Grundsätzen zutreffend abgerechnet wird. Aus Billigkeitsgründen wird es nicht beanstandet, wenn vorsteuerabzugsberechtigte Kunden aus den Abschlagsrechnungen einen Vorsteuerabzug auf der Grundlage von 19 Prozent bzw. 7 Prozent geltend machen und der Vorsteuerabzug für die gesamte Leistung erst auf der Grundlage der vorstehenden Endabrechnung in analoger Anwendung der Rd. Nr. 8 des BMF-Schreibens vom 30.06.2020 auf den zulässigen Wert korrigiert wird. [2]

[1] BMF-Schreiben vom 30.06.2020 zur befristeten Absenkung des allgemeinen und ermäßigten Umsatzsteuersatzes, Rd. Nr. 35.

[2] ebenda, Rd. Nr. 37.

Merkblatt zum Besuch unserer Techniker

Auch in Zeiten der „Covid-19 Pandemie“ sind manche Kundenbesuche dringend notwendig. Um Sie und unsere Mitarbeiter in diesem Fall zu schützen, haben wir hier einige Hinweise für Sie zusammengefasst.

Wichtige Hinweise zum Besuch unserer Techniker

Ihr Schutz und der Schutz Ihrer Familien und unserer Mitarbeiter stehen bei uns im Vordergrund. Es steht ein Besuch unserer Techniker bei Ihnen an? Dann beherzigen Sie bitte Folgendes:

  • Information bei Corona-Infektionsfällen: Bitte informieren Sie uns vorab, wenn es Corona-Infektionsfälle, oder konkrete Corona-Verdachtsfälle in Ihrem Haushalt gibt. Verschieben Sie, wenn möglich, in diesen Fällen den Termin.
  • Information bei Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe: Bitte informieren Sie uns, wenn Sie einer der Risikogruppen angehören. Dazu gehören: Ältere Personen, Personen mit Vorerkrankungen wie des Herz- Kreislauf-Systems, der Lunge, Diabetis mellitus, Krebserkrankungen und Personen mit chronischer Lebererkrankung oder einem geschwächten Immunsystem.
  • Bitte Abstand halten: Unsere Mitarbeiter halten Abstand zu Ihnen. Wir bitten Sie ebenso zu verfahren.
  • Ausweis: Unsere Mitarbeiter können sich Ihnen gegenüber ausweisen.
  • Schutzkleidung: Wir tragen bei Ihnen i. d. R. einen Mund-Nasen-Schutz. Dort wo es angebracht ist ggf. auch zusätzliche Schutzkleidung.
  • Hygiene: Vor und nach dem Arbeiten reinigen bzw. desinfizieren wir uns die Hände gründlich.
  • Räume lüften: Bitte lüften Sie die Räumlichkeiten am Tag des Termins.
  • Zugang: Bitte sichern Sie einen freien Zugang. Es reicht dann i. d. R. auch aus, wenn Sie uns den Weg zum Beispiel zu Ihrem Zählerschrank beschreiben. Den Weg dorthin finden wir dann allein.
  • Notwendiges: Bei den Arbeiten beschränken wir uns auf das Notwendige. Das spart Zeit und senkt das Risiko einer Ansteckung.

Wir kommen auch in diesen Zeiten zu Ihnen. Bitte helfen Sie uns für Sie da zu sein.

Hier noch das Merkblatt als PDF zum Download

  Corona 2020 - Merkblatt Technikerbesuche (32,8 KB)

 

 

Hinweise zum Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht vom 27. März 2020

Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie

Durch Artikel 5 des o. g. Gesetzes wurde ein Zahlungsmoratorium (gesetzlich angeordneter Zahlungsaufschub) für bestehende Dauerschuldverhältnisse geschaffen. Hiernach haben Verbraucher und Kleinstunternehmer unter bestimmten Voraussetzungen ein Leistungsverweigerungsrecht bis zum 30. Juni 2020.

Dieses Zahlungsmoratorium gilt für bereits bestehende privatrechtliche Dauerschuldverhältnisse, nicht jedoch für öffentlich-rechtliche Gebührenforderungen – wie z. B. Wasser-/Abwassergebühren. Eine Stundung dieser Forderungen ist auch weiterhin (nur) dann möglich, wenn die Einziehung des Anspruchs bei Fälligkeit eine erhebliche Härte für den Schuldner bedeuten würde und der Anspruch durch die Stundung nicht gefährdet erscheint.

Auch die Stadtwerke Königsbrunn möchten die Königsbrunner Bürger/-innen und Unternehmen in der aktuellen Krisensituation entlasten – während der Corona-Pandemie können sie schnell von Liquiditätsproblemen betroffen sein und sollen nicht unter Sperrungen leiden.

Eine Stundung bedeutet jedoch auch eine erhebliche Belastung für die Stadtwerke Königsbrunn und für die Schuldner die Gefahr, dass sich bei ihnen die Schulden auftürmen. Denn eine Stundung bedeutet keinen Erlass der Zahlungspflicht, sondern nur ein Verschieben der Fälligkeit.

Wir bitten Sie daher, bei Zahlungsproblemen so schnell wie möglich das Gespräch mit uns zu suchen und die Stundung nur bei wirklich begründetem Bedarf zu beantragen. Im Antrag ist daher auch nachvollziehbar darzulegen, dass die aktuellen Zahlungsprobleme im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie stehen.

Ihre Werkleitung
der Königsbrunner Stadtwerke

Die Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung ist weiterhin gesichert

Danke!

DANKE an alle, die dies ermöglichen!

Das öffentliche Leben in Bayern, den anderen Bundesländern und im Ausland ist nahezu zum Erliegen gekommen. Die Sorge über die weitere Ausbreitung des Coronavirus und dessen Folgen ist groß.

Neben der medizinischen Versorgung, der Versorgung mit Lebensmitteln, Strom, Energie u. ä. gehört auch die Versorgung mit Trinkwasser und die Beseitigung des Abwassers zum unbedingt Notwendigen: Sie sind ein Teil der „Daseinsvorsorge“ und zählen daher zur sogenannten „kritischen Infrastruktur“.

Die Stadtwerke Königsbrunn sind sich ihrer Verantwortung gegenüber den Königsbrunner Bürgerinnen und Bürgern sowie dem Handel, Handwerk und Gewerbe vor Ort bewusst. Um auch im Notfall die Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung aufrechterhalten zu können, wurden deshalb bereits frühzeitig „Schichtbetrieb“ und „Kontaktbeschränkungen“ eingeführt.

Wir möchten an dieser Stelle unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danken, dass sie auch weiterhin die Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung in Königsbrunn sicherstellen.

Unser Dank gilt aber auch allen anderen, die dies ermöglichen, insbesondere unseren Vertragspartnern.

Danke und bleiben Sie gesund!

Ihre Werkleitung
der Königsbrunner Stadtwerke

COVID-19-Pandemie: Verlängerung der Eichfristen bis 30. Juni 2021

Eichfristen für turnusmäßige Wasserzählerwechsel

Verlängerung der Eichfristen bis 30. Juni 2021

Aufgrund der aktuellen Situation (COVID-19-Pandemie) wurden, von den zuständigen Eichaufsichtsbehörden, die Eichfristen für turnusmäßige Wasserzählerwechsel verlängert. D. h. dass bei Zählern mit Eichfristende 2020 der Vollzug des Eichrechts, bezüglich einer Überschreitung der Eichfrist, bis zum 30. Juni 2021 ausgesetzt wird.

Die Stadtwerke Königsbrunn sind auch weiterhin bemüht die regulären Vorgaben bezüglich der turnusmäßigen Zählerwechsel einzuhalten. Sobald es die Situation zulässt, werden wir daher auch die Auswechslung der Zähler wieder aufnehmen. Bis dahin bitten wir Sie um Verständnis und entschuldigen uns bereits heute für die hierdurch ggf. entstehenden Unannehmlichkeiten.

Die Werkleitung

Corona-Pandemie: Wichtige Mitteilung der Stadtwerke Königsbrunn

Um die Wasserversorgung und auch die Abwasserbeseitigung trotz der Corona-Pandemie sicherzustellen, haben die Stadtwerke Königsbrunn entschieden, ihre Belegschaft aufzuteilen und bis auf weiteres im wöchentlichen Wechsel einzusetzen. Dadurch bleiben die Stadtwerke Königsbrunn auch im Fall einer Ansteckung etwaiger Kontaktpersonen in der Belegschaft weiterhin arbeitsfähig. Begleiterscheinung dieser Maßnahme wird aber natürlich zwangsläufig sein, dass in Bereichen, die keine absolute Priorität haben, unser Service nur mit Verzögerung möglich ist.

Wir möchten Sie daher bitten, derzeit nur wirklich zwingend notwendige Anfragen an die Stadtwerke Königsbrunn zu richten – und zwar soweit möglich telefonisch oder per E-Mail.

Bitte entschuldigen Sie daraus entstehende Verzögerungen und Unannehmlichkeiten, aber die Aufrechterhaltung der Wasser- und Abwasserversorgung hat oberste Priorität.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Die Werkleitung der Stadtwerke Königsbrunn.

Auswechslung der Wasserzähler 2020

Stadtwerke Königsbrunn Versorgung

Ab Ende Februar 2020 wird im Stadtgebiet Königsbrunn die nach dem Eichgesetz vorgeschriebene Auswechslung der Wasserzähler vorgenommen. In Frage kommen alle Wasserzähler, die im Jahre 2014 und früher eingebaut wurden. Die Auswechslung erfolgt durch Mitarbeiter der Stadtwerke Königsbrunn, die sich ausweisen können.

Die Auswechslung des Zählers wird ca. eine halbe Stunde in Anspruch nehmen. Beim Auswechseln des Hauptzählers entstehen den Grundstückseigentümern keine Kosten.

Wir bitten den Zugang zu den Wasserzählern freizuhalten.

Ihre
Stadtwerke Königsbrunn

Pressemitteilung der Stadt Königsbrunn

PFOS-Werte in Oberflächengewässern nachgewiesen

Mitte Dezember wurde das Landratsamt Augsburg durch das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth informiert, dass an mehreren Baggerseen beim Militärflugplatz Lagerlechfeld PFOS-Verunreinigungen festgestellt wurden, die den festgelegten Schwellenwert von 100 ng/l über- bzw. knapp unterschreiten.

PFOS gehört zu den PFC (per- und polyfluorierte Chemikalien), einer Sammelbezeichnung für eine Gruppe von organischen Substanzen, und ist mittlerweile bis auf wenige Ausnahmen verboten.

Von der Stadt Königsbrunn wurde deshalb vorsorglich die Überprüfung des Trinkwassers in Auftrag gegeben:

Das Königsbrunner Trinkwasser liegt deutlich unterhalb der Leit- bzw. gesundheitlichen Orientierungswerte. Bei den 13 untersuchten verschiedenen PFC-Werten wurden zwei Werte (PFOS und PFHxS) mit je 2,4 ng/l gefunden, alle anderen Werte sind kleiner 1 ng/l.

Hohe Blutkonzentrationen von PFOS stehen im Verdacht, dass sie Krebs auslösen, das Immunsystem schwächen und zu Fortpflanzungsstörungen führen. PFOS-Untersuchungen im Wasser zählen nicht zu den gesetzlich vorgeschriebenen Standarduntersuchungen, werden aber nun zukünftig von der Stadt Königsbrunn regelmäßig beauftragt.

Es wird vermutet, dass die gefundenen Werte in den Oberflächengewässern auf die Löschschäume zurückzuführen sind, die früher am Militärflugplatz eingesetzt wurden. In den Seen bei Oberottmarshausen und in Weihern beim Fohlenhof in den Naturausgleichsflächen wurden ebenfalls erhöhte Werte gefunden, so dass hier eine Empfehlung ausgesprochen wurde, auf den Fischverzehr zu verzichten, bis weitere Untersuchungsergebnisse vorliegen.

Rund 66 % des Königsbrunner Trinkwassers kommt aus Flachbrunnen der Fohlenau, aus dem Naturschutzgebiet südlich der Verbindungsstraße nach Mering.

Die restliche Trinkwasserversorgung der Stadt läuft über tiefe Brunnen.

  Untersuchungsbericht Trinkwasser 01.2020 (248,8 KB)

Stadt Königsbrunn

Leitung Pressestelle / Öffentlichkeitsarbeit

Anke Maresch
Marktplatz 7 · 86343 Königsbrunn

Tel. 08231 / 606-211 · Fax 08231 / 606-28211

anke.maresch@koenigsbrunn.de

www.koenigsbrunn.de

Erläuterung: 

PFC ist die Sammelbezeichnung für eine Gruppe von organischen Substanzen, nämlich per- und polyfluorierte Chemikalien – auch bekannt als PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) oder PFT (perfluorierte Tenside). Sie kommen nicht natürlich vor, werden seit mehr als 50 Jahren produziert. PFC weisen eine hohe Beständigkeit gegenüber UV-Strahlung und Verwitterung auf – sie sind nicht bzw. nur teilweise abbaubar, lediglich verdünnbar.

Auf Grund ihrer wasser-, fett- und schmutzabweisenden Eigenschaft werden die Stoffe zum Beispiel in der Lebensmittelverpackungsindustrie, als Imprägniermittel für Outdoor- oder Arbeitskleidung, in Teppichen, Reinigungsmitteln oder teilweise früher auch in Feuerlöschschäumen verwendet. In der aktuellen Trinkwasserverordnung sind keine PFOS-Werte festgesetzt. Es gibt derzeit lediglich Leit- bzw. gesundheitliche Orientierungswerte des Umweltbundesamtes. Im Gespräch ist derzeit, Grenzwerte für PFC in Lebensmitteln festzulegen, da sie im Verdacht stehen, gesundheitsschädlich zu sein.

PFC in der Umwelt wurde erstmals in den 1970er-Jahren entdeckt. Heute können PFC weltweit in Gewässern, in der Atmosphäre, im Gewebe und Blut von Tieren, aber auch von Menschen nachgewiesen werden. In Bayern sind sie seit 2006 Gegenstand einer umfassenden Umweltbeobachtung: In bayerischen Gewässern ist nahezu überall eine PFC-Hintergrundbelastung von wenigen Nano-Gramm pro Liter zu finden (1 ng = 0,000 000 001 g).